Radfahrer und andere Autovermeider

Klimaschutz auf zwei Rädern

Tag für Tag werden in Deutschland 257 Mio. Fahrten zurückgelegt, dabei fallen etwas mehr als insgesamt 3,2 Mrd. Personenkilometer an. Aber lediglich 11 Prozent der Fahrten und 3 Prozent der Personenkilometer entfallen dabei auf die Fortbewegung mit dem Rad. Der aktuelle Mobilitätsreport des Bundesministeriums dokumentiert das Dilemma, aber auch unsere Chancen:

In mehr als der Hälfte aller Fälle wird das Auto für Fahrten genutzt, die nicht länger als fünf Kilometer sind. Auf diesen Kurzstrecken liegt das größte Klimaschutz- und Umstiegspotenzial für das Fahrrad. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die CO2-Emissionen von Autos im Kurzstreckenbetrieb besonders hoch sind, weil Verbrennungsmotoren im kalten Zustand überproportional viel Kraftstoff verbrauchen.

So könnte zum Beispiel ein Berufspendler, der werktags je 5 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit und zurückfährt, anstatt das Auto zu benutzen, im Jahr rund 300 kg CO2-Emissionen einsparen. Fazit: Der Radverkehr ist zusammen mit dem Fußverkehr die klimaschonendste Form der Fortbewegung.

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