Monika Krocke und Michael Schlecht von Umweltlernen
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Als Gründungsmitglied und Geschäftsführer bringt Michael Schlecht seit Beginn engagierte Akteure in der Frankfurter Bildungslandschaft zusammen und initiiert zukunftweisende Projekte. „Energie und Klimaschutz sind meine Steckenpferde“, bringt er seine persönliche Motivation auf den Punkt. Ganz ähnlich ist es bei Monika Krocke, die seit 20 Jahren beim Verein arbeitet. Sie verantwortet den Bereich Energiesparen an Frankfurter Schulen und koordiniert das Netzwerk „Nachhaltig lernen in Frankfurt“.

Home > Verein „Umweltlernen in Frankfurt“ engagiert sich für den Klimaschutz – und das seit 25 Jahren

Schulen und Kindertagesstätten im Bereich Umwelt- und Nachhaltigkeit unterstützen

Als der Verein „Umweltlernen“ gegründet wurde, standen zunächst Schulhöfe und Schulgärten im Vordergrund. Vor ungefähr 20 Jahren gewannen die Themen Energiesparen und Klimaschutz an Bedeutung. Heute unterstützt der Verein Schulen und Kindertagesstätten bei ganz verschiedenen Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekten, indem er Beratung, Moderation von Projekten und Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren anbietet. Ein Bereich sind Energiesparprojekte, an denen sich mittlerweile rund 100 Schulen beteiligen.

Ebenfalls auf großes Interesse treffen die „Lernwerkstätten“. Sie werden vom Verein zu verschiedenen Aspekten von Energie und Klimaschutz wie Strom, Wärme oder Passivhaus konzipiert und gemeinsam mit den Lehrkräften an den Schulen durchführt. Als Verbindung von  Theorie und Praxis sind die Lernwerkstätten ein Angebot an Schulen, die Nachhaltigkeitsthemen in den Unterricht zu integrieren. „Wir möchten Klimaschutz lebendig und praxisnah vermitteln. Wichtig ist uns dabei, dass die Themen Teil des Unterrichts werden und dass die Schülerinnen und Schüler das Gelernte selbstständig umsetzen und im Alltag anwenden“, erläutert Michael Schlecht. Unterstützung erhält „Umweltlernen“ dabei unter anderem vom Energiereferat der Stadt Frankfurt.

 „Solarrennen“: Dieses Jahr erstmalig mit Fun-Park und Solar-Robotern

Die erfolgreichen Klimabildungs-Aktivitäten gipfeln im „Solarrennen“ auf dem Frankfurter Römerberg. Mittlerweile kommen mehr als 600 Schülerinnen und Schüler von Grund- und weiterführenden Schulen zusammen, um ihre selbst gebauten und mit Solarenergie betriebenen Schiffe und Autos gegeneinander antreten zu lassen. Dieses Jahr findet das 11. Solarrennen unter dem Motto „Sonne bewegt“ am 5. Juni 2018 statt. Erstmals gibt es dabei einen „Fun-Park“: „Wir haben unebenes Terrain sowie einen Steigungsgrad eingebaut. Außerdem gibt es eine Brücke und dunkle Tunnel –  kleine Herausforderungen eben, die Spaß machen“, erzählt Monika Krocke.  

Außerdem hat der Verein erstmalig die Schulen aufgefordert, selbstfahrende intelligente Autos zu bauen, bei denen die ganze Fahr- und Robotertechnik von einer großen Solarzelle angetrieben wird. Einigen ist dies gelungen und wir freuen uns auf diese Fahrzeuge.

Immer neue Themen und Konzepte: Lernwerkstatt „Energiewende“ in der Erprobung

Die Lernwerkstätten werden kontinuierlich um weitere ergänzt. Ganz neu ist beispielsweise die vom Energiereferat der Stadt Frankfurt geförderte Lernwerkstatt „Energiewende“. Sie thematisiert  die erneuerbaren Energien und vermittelt die Nutzung und die Herausforderungen der einzelnen Technologien wie zum Beispiel Windkraft, Fotovoltaik und Biomasse. Darüber hinaus stellt sie ein Funktionsmodell eines intelligenten Stromnetzes („Smart Grid“) zur Verfügung. Damit probieren die Jugendlichen selbst praktisch aus, wie die unterschiedlichen Energiequellen Wind oder Sonne im Stromnetz zusammenspielen.

Lernwerkstätten machen Klimaschutz erlebbar

„Das Besondere an den Lernwerkstätten ist, dass die Schülerinnen und Schüler selbst  aktiv sind. Das heißt, sie experimentieren, bauen zusammen und probieren aus. Da herrschen eine große Freude am Zusammenarbeiten und ein großes Interesse an den Themen. Lehrerinnen und Lehrer sind  dankbar, dass wir die Themen so kompakt aufbereitet mitbringen“, fasst  Monika Krocke das Erfolgsrezept der Lernwerkstätten zusammen. Michael Schlecht ergänzt: „Hinzu kommt, dass wir je nach Altersgruppe ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Bei den Grundschülern ist das beispielsweise, einfach das Licht auszumachen oder mit dem Fahrrad in die Schule zu fahren. Bei den weiterführenden Schulen können Inhalte der Lernwerkstätten Teil der politischen Bildung werden und dabei helfen, das gesellschaftliche Engagement der Schülerinnen und Schüler zu fördern.“

Alle Fotos zum diesem Blogbeitrag: Quelle Energiereferat / Foto: Salome Roessler

| 2 Kommentare | von Team Frankfurt
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2 Kommentare
05. Sep 2018 | 01:18 Uhr
Johnd375 sagt:

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05. Sep 2018 | 01:18 Uhr
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